Moderne Technik für ein besseres Diabetes-Management

Digitale Helfer, smarte Geräte und clevere Apps können das Leben mit Diabetes deutlich erleichtern – von der Blutzuckerüberwachung über Insulinpumpen bis hin zu intelligenten Datenanalysen. In dieser Kategorie findest du verständliche Erklärungen, Tipps und Tests zu allen technischen Hilfsmitteln, die den Alltag mit Diabetes unterstützen.

Wir erklären, wie CGM-Systeme, Insulinpumpen, Apps oder Closed-Loop-Lösungen funktionieren, worauf man achten sollte und welche Möglichkeiten es gibt, Technik sinnvoll einzusetzen. So kannst du fundierte Entscheidungen treffen und die Technik gezielt für dein Diabetes-Management nutzen – ohne Fachchinesisch und komplizierte Anleitungen.

Eine Frau prüft ihren Blutzucker mit einem CGM-Gerät und Smartphone, während sie entspannt auf einem Sofa sitzt.

GMI vs. HbA1c: Warum dein Sensor und dein Labor nicht immer dasselbe sagen

Du schaust auf dein CGM, siehst den GMI-Wert oben in der App – und fragst dich: Ist das jetzt eigentlich mein HbA1c? Warum steht da ein anderer Wert als beim letzten Bluttest? Wenn du dir diese Frage schon mal gestellt hast, bist du nicht allein. Die beiden Werte werden oft in einen Topf geworfen, dabei messen sie zwei unterschiedliche Dinge – und genau das führt regelmäßig zu Verwirrung. Ich habe mir das für euch genauer angeschaut, auch anhand meiner eigenen Werte. Denn ehrlich gesagt: Bis ich mich damit beschäftigt habe, war mir der Unterschied auch nicht wirklich klar. Was ist der GMI überhaupt? GMI steht für Glucose Management Indicator. Vereinfacht gesagt: Dein Sensor misst über einen bestimmten Zeitraum (meistens 14 oder 30 Tage) deinen durchschnittlichen Blutzucker. Aus diesem Durchschnittswert wird dann per Formel ein Schätzwert errechnet, der aussehen soll wie ein HbA1c. Die Formel dahinter stammt aus einer großen Studie

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Ein Smartphone zeigt komplexe Glukosedaten, während Pflanzen und eine Tasse Kaffee im Hintergrund stehen. | © Name

KI beim Diabetes: Datensammler oder echter Begleiter?

Ich trage seit fast zwei Jahren täglich ein CGM. Jeden Tag produziere ich damit hunderte Messpunkte. Kurven, Trends, Alarme, Muster — alles da. Aber Hand aufs Herz: Was passiert wirklich mit diesen Daten? Meistens schaue ich auf den Wert. Tendenz rauf oder runter. Ob ein Alarm kommt. Und regel,äßig bespreche ich mit meinem Diabetologen mein AGP-Profil — üblicherweise zwei Wochen, zusammengefasst auf einer Seite. Das war’s. Dabei sammle ich in zwei Jahren mehr Glukosedaten, als ein Diabetologe in einem normalen Gespräch jemals sinnvoll auswerten könnte. Ich habe das selbst ausprobiert und einen Artikel darüber geschrieben, was 2 Jahre Glukosedaten zeigen, die ein 14-Tage-AGP nie zeigen würde. Die Erkenntnis: Die Daten sind da. Nur die Werkzeuge, um wirklich etwas damit anzufangen, fehlen noch. Das könnte sich gerade grundlegend ändern. Was auf dem ATTD 2026 in Barcelona passiert ist Im März 2026 fand in Barcelona die ATTD statt — die wichtigste internationale

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Ein Mann vergleicht die neue Libre App für Blutzuckerwerte auf zwei Smartphones im Alltag.

Neue Version der Libre App von Abbott: Was sich ändert und erste Erfahrungen im Test

Abbott hat im Google Play Store eine neue App veröffentlicht: „Libre von Abbott – DE“. Ich habe sie mir gleich installiert und dabei auch die offizielle Store-Beschreibung genauer angeschaut, um herauszufinden, was sich gegenüber der bisherigen FreeStyle LibreLink App tatsächlich verändert hat. Eine App für alle Sensoren – das ist der eigentliche Clou Der auffälligste Punkt steht direkt in der Store-Beschreibung: Die neue Libre App soll künftig mit jedem beliebigen Sensor des FreeStyle Libre Systems funktionieren, mit einer Ausnahme – der ursprüngliche FreeStyle Libre Sensor (also der ganz erste, ohne die „2″ oder „3″) wird nicht unterstützt. Bisher musste ich je nach Sensorgeneration zwischen unterschiedlichen Apps wählen: FreeStyle LibreLink für Libre und Libre 2, eine eigene App für Libre 3. Diese Trennung soll mit der neuen App wegfallen. Abbott kündigt in der Beschreibung sogar an, dass die neue App die bisherigen Apps mittelfristig ersetzen wird, und rät dazu, den nächsten

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Künstliche Intelligenz in der Diabetesbehandlung: Chancen und Grenzen von KI-Systemen für Blutzucker und Insulin.

KI in der Diabetesbehandlung – Hoffnungsträger mit Grenzen

Einleitung Für viele Menschen mit Diabetes besteht der Alltag aus unzähligen Entscheidungen: Glukosewerte kontrollieren, Insulin berechnen, Mahlzeiten planen und auf körperliche Aktivität reagieren. Künstliche Intelligenz (KI) verspricht, einen Teil dieser Belastung abzunehmen. Genau deshalb gehört sie heute zu den spannendsten Entwicklungen in der Diabetesbehandlung. Mit KI verbinden viele Betroffene die Hoffnung auf stabilere Glukosewerte, mehr Sicherheit und ein Stück mehr Freiheit im Alltag. Ein Teil dieser Erwartungen hat sich bereits erfüllt. Gleichzeitig bleibt die Wissenschaft bei der Bewertung bewusst differenziert: Die Fortschritte sind beeindruckend, ihre Grenzen jedoch ebenso wichtig. KI bei Diabetes: Diese Funktionen sind heute bereits verfügbar Am weitesten entwickelt ist künstliche Intelligenz aktuell in sogenannten AID-Systemen (Automated Insulin Delivery) beziehungsweise Closed-Loop-Systemen. Hier arbeiten kontinuierliche Glukosemessung (CGM), intelligente Algorithmen und Insulinpumpen eng zusammen. Die Systeme analysieren rund um die Uhr Glukosedaten und passen die Insulinabgabe automatisch an. Dadurch können viele Schwankungen bereits ausgeglichen werden, bevor sie überhaupt spürbar werden.

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Ein Arm mit einem CGM-Sensor zeigt Daten zur Blutzuckerüberwachung im Kontext von Diabetes-Management. | © GlucoseCode

Datenhoheit bei Diabetes-Apps: Warum ich eine Petition gegen Abbotts geplante API-Änderung gestartet habe

Meine Blutzuckerwerte entstehen in meinem eigenen Körper. Trotzdem entscheidet am Ende oft ein Konzern darüber, welche App ich damit nutzen darf. Genau an diesem Punkt bin ich jetzt aktiv geworden – mit meiner ersten Online-Petition überhaupt. Worum geht es konkret? Abbott plant offenbar Änderungen an der Datenschnittstelle von LibreLinkUp. Für viele von uns ist diese Schnittstelle der stille Motor im Hintergrund: Sie sorgt dafür, dass unsere Glukosewerte aus der FreeStyle LibreLink App bei Drittanbieter-Lösungen ankommen – zum Beispiel bei GlucoDataHandler, xDrip+, Juggluco oder Nightscout-Anbindungen. Wenn sich diese Schnittstelle so ändert, dass Drittanbieter draußen bleiben, betrifft das nicht nur ein paar Bastler-Apps. Es betrifft Werkzeuge, die für viele Menschen mit Diabetes längst zum festen Bestandteil des Alltags geworden sind – von der Anzeige auf der Smartwatch bis zur Fernüberwachung der eigenen Kinder über Nightscout. Ein Hinweis zur Einordnung: Die genauen technischen Details der geplanten Änderung sind aktuell noch nicht vollständig öffentlich

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Eine Person analysiert Gesundheitsdaten_und_KI auf einem Laptop zur Blutzuckerüberwachung mit CGM. | © Name

Was 2 Jahre Glukosedaten zeigen, die ein 14-Tage-AGP nie zeigen würde

Kürzlich habe ich ein Interview gegeben. Eine Studentin einer Münchner Universität schreibt gerade ihre Masterarbeit zum Thema KI und Gesundheitsdaten und wollte wissen, wie das bei mir im Alltag aussieht: Welche Daten sammle ich eigentlich, was mache ich damit, und was würde ich mir wünschen, dass diese Daten mir noch zeigen könnten. Richtig gute Fragen, ehrlich gesagt – manche davon hatte ich mir selbst noch nie so konkret gestellt. Eine davon ist bei mir hängen geblieben: Wenn ich meine Glukosedaten schon so akribisch sammle, warum schaue ich dann eigentlich fast nie weiter zurück als 14 Tage? Jeder kennt das Standard-AGP: 14 Tage Daten, eine hübsche Kurve, fertig. So macht es auch jede Diabetes-Software, vom LibreView-Export bis zur Praxissoftware beim Diabetologen. Und für den nächsten Termin reicht das auch völlig. Aber ich wollte mal etwas anderes wissen: Wie hat sich mein Zucker eigentlich über die letzten zwei Jahre entwickelt – nicht

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Hinweis:

GlucoseCode bietet keine medizinische Beratung.
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information über technische und andere allgemeine Informationen im Diabetesmanagement.
Sie ersetzen nicht die individuelle Beratung durch Ärzt*innen oder medizinisches Fachpersonal.
Bei gesundheitlichen Fragen oder zur Therapieanpassung wende dich bitte immer an deine behandelnde Praxis.